»Mit Pisto gibt es für mich endlich die Möglichkeit Denkanstöße und Diskussionen rund um das Thema Web anzuregen.
Die Auseinandersetzung mit meinen Lesern geschieht bei Pisto schon vor der Veröffentlichung. Im Gegensatz zu einem Blog, werden alle Artikel von der Redaktion auf Herz und Nieren getestet. Dadurch sind die Artikel in Pisto sicherlich ausgewogener und auch selbstkritischer als in manchem Blog.
Darüber hinaus macht mir die Arbeit mit unserem Redaktionsteam einfach Spaß. Ich kenne Andreas und Nicolai schon eine ganze Weile. Wir haben alle beruflich mit dem Medium Internet zu tun, aber immer mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Wir haben zu vielen Dingen sicher eine ähnliche Meinung, aber es gibt zuweilen auch große Meinungsunterschiede.
Diese Mischung aus Gleich und Ungleich wird den Beiträgen in Pisto sicher gut tun. Sowie ein Gemüseeintopf aus verschiedene Zutaten besteht, die zusammengenommen eine herrliche Mahlzeit ergeben. Also ein Pisto aus Webbeiträgen. Guten Appetit.«
Guido Boyke ist als selbstständiger Webentwickler in Hamburg tätig. Er arbeitet haupsächlich in den Bereichen Typo3 und PHP. In letzter Zeit hat er aber auch ein Auge auf Ruby on Rails geworfen.
»Manche Menschen leiden unter der Vorstellung, zu sehr vielen, eigentlich zu allen Themen etwas Geistreiches mitzuteilen zu haben, und sind auch noch davon überzeugt, andere Leute könnten sich dafür interessieren.
Diese Menschen neigen auch zu der Befürchtung, zu sehr eingeengt zu sein und etwas zu verpassen, wenn sie sich auf ihr berufliches Fachgebiet beschränken und einfach ihrer Arbeit nachgehen.
Solche Menschen gründen dann eben - neben diversen anderen Projekten - auch noch ein Web-Magazin namens ›Pisto‹.«
Andreas Dölling arbeitet seit 1999 als Web-Entwickler, kann es aber nicht lassen, seine Nase immer wieder in Bereiche zu stecken, die ihn eigentlich gar nichts angehen, und seine Meinung dazu kundzutun.
»Im deutschsprachigen Netz gab es eine Lücke: es fehlte ein Ort, an dem ein Webdesign-Diskurs jenseits von rein technischen Fragen stattfindet. Die Arbeit als Webdeveloper, -Designer- oder -Programmierer umfasst schließlich mehr, als nur das alltägliche Einerlei aus Browser-Horrorgeschichten, Wordpress-Plugins und Pressemitteilungen aus Cupertino. Diese Lücke versucht Pisto zu schließen.
Bemerkenswert am Pisto-Magazin ist auch, dass seine Autoren es schaffen, selbst komplizierteste Sachverhalte in höchstens 140 Zeichen zu fassen.«
Dirk Hesse arbeitet seit 1999 als Webdesigner, und ist seltsamerweise dabei noch nicht dem Wahnsinn anheimgefallen.
»In den ersten Monaten noch ein reines mal-schauen-wohin-die-Reise-geht, findet pisto nach kurzer Zeit seinen festen Platz im weltweiten Webgeschehen und schreitet zielsicher auf seinem Weg zum Grimme-Online-Award voran. Bei all den Projekten und Menschen, die den Preis schon bekommen haben, sollte dieses Web-Magazin der logische nächste Schritt sein.
Nach dem Gewinn verkaufen wir pisto für mehrere Millionen an einen windigen Business-Menschen, der die Sache gegen die Wand fährt. Wir streiten uns um das Geld (Wer hatte die Idee? Wer hat mehr Zeichen geschrieben?), verkrachen uns und reden ein paar Jahre nicht mehr miteinander. Eine Dekade später führt eine Grimme-Preis-Retrospektive die Macher wieder an einen Tisch. Es soll ein Revival geben, das aber ähnlich sang- und klanglos verläuft wie ein vergessenes Tic-Tac-Toe-Revival Jahrzehnte zuvor. Und nach all der Zeit werde ich gedankenvoll mit dem Kopf schütteln, die Hände gegen den Himmel gestreckt und rufen ›Ich habe euch doch gesagt, wie das enden wird!‹ Woraufhin mir mein Altenpfleger ein simples ›Halt’s Maul!‹ ins Ohr schreien wird
Alternativ wird pisto vielleicht nur ein kleines, feines Magazin, das auf 8.000 Besucher im Monat kommt und eine kleine Schar engagierter Autoren mit großartigen Themen über das Web und darüber hinaus versammeln kann. Und das zehn Jahre durchhält. Um dann vielleicht den Pisto-Online-Award zu vergeben.«
Nicolai Schwarz hat eine blühende Phantasie, die ihm in seinem Job als Mediendesigner durchaus zu Gute kommt. Wenn er nicht so faul wäre, würde er einen Roman schreiben. So konzipiert er lieber Webseiten.